
Selten war die Unterstützung der Fünfhauser Handballfans für die Kampfmannschaft so wichtig wie dieses Mal. Koppensteiner WAT Fünfhaus empfängt am Samstag, ab 18.00 Uhr in der 11. Runde des Grunddurchgangs der HLA CHALLENGE Gruppe Süd/Ost Union Sparkasse Korneuburg in der Sporthalle Tellgasse. Die Mannschaft von Chefcoach Ivan Monev ist mit 4 Punkten derzeit Schlusslicht in der 2. Liga, Korneuburg ist mit 6 Punkten direkter Konkurrent auf Platz 9. Ein Pflichtsieg muss also her! Auf zum Anfeuern in der Tellgasse. Freier Eintritt, Spende erbeten!

Nach der hauchdünnen 29:28-Niederlage am vergangenen Sonntag im Wiener Derby gegen Handball West Wien als mehr als ebenbürtige Mannschaft kommt das Team aus Niederösterreich als nächster Gegner gerade recht. Noch dazu hat Koppensteiner WAT Fünfhaus mit dem Samstag-Gegner noch eine Rechnung offen. Denn in Korneuburg war das Fünfhauser Team im Auswärtsspiel im September über weite Strecken voran, musste aber nach 10:13-Pausenführung am Ende froh sein, durch das Ausgleichstor 16 Sekunden vor Schluss durch Youngster Oliver Scholz damals zumindest ein 23:23-Remis und damit den ersten Punkt in der Saison mit nach Hause zu nehmen. Es war einer von mindestens 3 Punkten, die Fünfhaus heuer als überlegene Mannschaft liegen hat lassen.

Aber Achtung! Korneuburg hat völlig überraschend als bisher einziges Team in der HLA CHALLENGE dem Tabellenführer Sportunion Die Falken St. Pölten daheim die erste und einzige Saisonniederlage zugefügt. Und klar ist auch, dass Korneuburg die Chance wittert, sich mit einem Auswärtssieg in der Tellgasse in der Tabelle etwas von Koppensteiner WAT Fünfhaus abzusetzen. Der Red Block und die Fünfhaus-Fans können das aber verhindern, indem sie die junge Fünfhauser Mannschaft zum 2. Saisonsieg peitschen.
So sieht Chefcoach Ivan Monev die Situation: „Nach der ganz, ganz bitteren 29:28-Niederlage gegen West Wien wartet auf uns das nächste extrem wichtige Spiel. Wir haben den Sieg gegen West Wien wieder aus der Hand gegeben. Es häufen sich bereits einige knappe Niederlagen. Das tut weh, weil man merkt, dass wir schon viel in unseren Angriff investieren, aber wir brauchen noch Zeit, um alles richtig einzuschleifen. Gerade im Angriff braucht es etwas Geduld, um uns vollständig anzupassen. Wir haben einige junge Spieler eingesetzt – unter anderem den 17-jährigen Seyit Tomek-Musli, der seine erste Chance bei uns bekommen hat. Er hat sie voll genutzt und gezeigt, dass er, wenn er weiter so trainiert, unser neuer Abwehrchef werden kann. Auch Talente in seinem Alter wie Philipp Matzinger, Jakob Zucha, Timon Mayer und Fabian Kowarik werden in den nächsten Jahren den Kern und das Herz von Fünfhaus bilden. Jetzt gilt es aber mit einigen erfahrenen Spielern, die den Jungs helfen, sich weiterzuentwickeln. So stehen wir nun bereit für das Spiel gegen unseren Tabellennachbarn Korneuburg, um alles zu zeigen, was wir können. Für uns wird jedes Spiel ein Kampf. Bislang hatten wir schon einige gute Auftritte – aber wir brauchen jetzt unbedingt einen Sieg, um das Rad zu drehen. Leicht wird es auf jeden Fall nicht!“