
Glorreiches Ende eines intensiven Handball-Wochenendes für den WAT Fünfhaus: Die Pink Panther waren wieder einmal sehr hungrig und haben sich am Sonntagabend Post SV in der Männerliga 1 als Beute geschnappt. In der Sporthalle Tellgasse ließ die M 1 des WAT Fünfhaus, die Wien-weit gefürchteten Pink Panther-Stars, von den „Postlern“ beim 33:25-Heimerfolg nach 17:11-Pausenführung nichts übrig. Neben den „Oldies, but Goldies“ aus Fünfhaus glänzten am Sonntag die Jungen: In zwei U 10 mix-Spielen degradierte der Nachwuchs die beiden gegnerischen Teams bei zwei klaren Siegen eher zu Statisten auf dem Feld. In der Regionalliga lief es nicht so gut: Das Fünfhauser Frauenteam unterlag den Handball Wölfinnen Wien auswärts 23:20 nach knappem 12:11-Pausenrückstand. Das Regionalliga-Team der Männer unterlag daheim UHC Müllner Bau Stockerau nach schwacher erster Hälfte (16:24) trotz Aufholjagd am Ende mit 35:40.

Die Fünfhauser M 1 ließ Post SV keine Chance, auch wenn Post den Zusatz „Turbo“ im Namen hat, Gas gaben die bissigen Pink Panther. Sie sitzen nun in der Tabelle bei einem Spiel weniger gegenüber Post SV nur 2 Punkten Rückstand fest im Nacken. Die Pink Panther rund um Tormann-Routinier Franz Staber und Ex-Zweitliga-Tormann Alex Kirchknopf, mit den erfahrenen Oldies Thomas Kofler, Christoph Zeiml und Matthias Kowarik sowie „Bumm-bumm-Dauerfeuer“ Patrick Depauly legte schnell los und führte nach einer guten Viertelstunde mit 11:7. Zur Pause lag die Fünfhauser M 1 gegen Post SV schon klar mit 17:11 voran. Der vierfache Torschütze,. Fünfhaus-Obmann Florian Bohata, setzte den Schlusspunkt für sein Team mit dem 33. Treffer in der vorletzten Minute. Am Ende wurde Post mit 33:25 verspeist.

Ihr Talent stellt das U-10-Mixteam mit Burschen und Mädchen am Vormittag unter Beweis. Zunächst gab es einen klaren 17:26-Sieg geen die Handballwölfe Wien. Allein 8 Tore steuerte Elias Selden bei, 7 Tore Noah Sperl und 6 Tore Theodor Hicker. Nach 6:0-Traumstart war die Partie schon nach 6 Minuten so gut wie entschieden. Fünfhaus spielte munter weiter, lag zur Halbzeit mit 14:6 in Front und gewann glatt mit 26:17. Aber jetzt war das U 10-Team erst so richtig in Fahrt. Gegen WAT Brigittenau feierte man einen 34:10-Kantersieg nach 18:6-Pausenführung. Theodor Hicker war dabei nicht zu halten und erzielte mit 16 Toren knapp die Hälfte aller Fünfhauser Treffer. Elias Selden (8) und Noah Sperl (7) waren ebenfalls sehr oft als Torschützen erfolgreich. Allein die letzten 8 Treffer im Spiel gingen alle auf das Konto von Fünfhaus-Spielern.

Nicht so erfolgreich waren die Regionalliga-Teams. In der ersten Hälfte hielten die Fünfhauserinnen das Match gegen die Handball Wölfinnen mit knappem 12:11-Rückstand zwar offen. Mitte der zweiten Hälfte zogen die Gegnerinnen aber auf 20:15 davon. Den Rückstand konnten die Fünfhauserinnen bis zum 23:20-Endstand nicht mehr wettmachen. Beste Werferinnen bei Fünfhaus waren Madlena Doncheva und Mona Solleder mit jeweils 6 Toren.

Dem Regionalliga-T’eam der Männer ging es danach gegen Stockerau nicht besser. Nach ausgeglichener Anfangsphase knickte Fünfhaus ein und lag in der 25. Minute bereits 12:21 gegen die Niederösterreicher zurück. Nach 16:24 zur Pause sammelte Fünfhaus aber nochmals alle Kräfte und rappelte sich auf. Nach 39 Minuten verkürzte Niklas Magyar auf Fünfhauser Seite auf 23:27. Wären nicht zwei Siebenmeter vergeben worden, wäre es noch spannender geworden. Niklas Magyar und Linus Hagspiel gelang es dennoch bis zur 55. Minute auf 33:35 zu verkürzen. Einem Krimi im Finish schoben aber die Stockerau mit ihren Toren einen Riegel vor. Endstand nach Aufholjagd: 35:40.
Schon am Freitagabend zeigte die U 16 des WAT Fünfhaus trotz langer Anreise in Bärnbach/Köflach gegen HSG Xentis Lippizzanerheimat ein wirklich gutes und sehr spannendes Spiel. Nach zwei Toren von Toni Odobasic war eine Minute vor dem Ende bei 34:33 sogar noch ein Unentschieden in Griffweite. Da hätten selbst die Lippizzaner gewiehert. Aber 25 Sekunden vor Schluss gab es mit einem Tor zum 35:33-Endstand die Erlösung für die Weststeirer. Phasenweise waren die Fünfhauser Burschen in der ersten Halbzeit in Führung gelegen – etwa mit dem 13:14 durch Kreisläufer Patrick Pratl in der 23. Minute. Zwei 2-Minuten-Strafen noch vor der Pause retteten den Gastgebern bis dahin ein 16:15. Nach Wiederbeginn trumpfte zunächst das Heimteam mit einer 24:19-Führung bis zur 40. Minute auf. Im Finish kämpfte sich jedoch die Fünfhauser 16 nochmals so nah ran, dass die Steirer schon ihren heißen Atem spürten. Umso mehr schmerzte nach der Aufholjagd der 35:33-Endstand. Das machte die Heimfahrt am späten Abend im Starkregen noch strapaziöser.