
Jetzt geht’s um die Wurst. Mit dem Auswärtsspiel am Samstag ab 19.00 Uhr in Leoben beginnt für Koppensteiner WAT Fünfhaus das Abstiegs-Play-Off in der HLA CHALLENGE. Mit den Obersteirern hat Fünfhaus noch eine Rechnung offen. Denn erst Mitte Februar haben die von Ivan Monev betreuten Fünfhauser nach klarer Pausenführung das Auswärtsspiel im Grunddurchgang gegen Sportunion Leoben noch knapp mit 31:30 verloren. Nach den beiden Heimsiegen gegen die Top-Teams Sportunion Die Falken St. Pölten und HC Fivers WAT Margareten/2 kann Koppensteiner WAT Fünfhaus auch auswärts in Leoben selbstbewusst in das erste von insgesamt 10 zehn Spielen bis Ende Mai in die Abstiegsrunde gehen.

Die Ausgangsposition ist klar: Fünfhaus geht mit 6 Zählern punktegleich mit Schlusslicht Perchtoldsdorf Devils/Jags und Union Sparkasse Korneuburg ins Play-Off. Dort sind neben diesen beiden niederösterreichischen Teams und Leoben noch UHC busta Eggenburg (10 Punkte) aus dem Waldviertel und der Wiener Lokalrivale West Wien Handball (9 Punkte) vertreten. Es warten jeweils 5 Hin- und Rückspiele. Leoben ist mit 9 Punkten zumindest in Reichweite.

Fünfhaus-Coach Ivan Monev unterstreicht daher die Bedeutung des Auftaktspiels im Play Off in Leoben: „Gleich zu Beginn haben wir die Chance, uns für die verpassten zwei Punkte vor drei Wochen zu revanchieren. Mit den Leistungen daheim gegen die Fivers/2 und St. Pölten haben wir gezeigt, dass wir auch gegen Mannschaften aus dem Aufstiegs-Play-Off gewinnen können. Wir sind auf jeden Fall hungrig auf die zwei Punkte, weil die Tabelle derzeit noch ziemlich ausgeglichen ist und wir uns keine Geschenke mehr leisten können. Im Kader haben wir noch einige Fragezeichen. Aber genau das macht es für den Gegner auch nicht leichter – man weiß nie genau, wie wir am Spieltag auflaufen. Wenn man Spieler wie Rückkehrer Jakob ,Jaxi‘ Jochmann im Trainingskader hat, hebt das unsere Trainingsqualität und auch die Stimmung in der Mannschaft deutlich. Über seine Fähigkeiten brauche ich eigentlich gar nicht viel sagen – sein Spielverständnis kennen wir alle. Am Ende bleibt Handball aber ein Teamsport: Egal, wer auf der Platte steht, jeder wird für den Verein alles geben und kämpfen, damit wir in der Liga bleiben.“