
Da gab es nichts zu erben. In der zweiten Runde der MEHRLEBEN HLA CHALLENGE powered by Finanzfuchsgruppe unterlag Koppensteiner WAT Fünfhaus am Samstagabend auswärts Sportunion Die Falken St. Pölten deutlich mit 38:25, nachdem die Hausherren schon zur Pause mit 19:11 geführt hatten. Fünfhaus brachte sich mit einer Reihe technischer Fehler vor allem in der ersten Hälfte, die St. Pölten zu leichten Toren verhalfen, um eine reelle Chance. Dazu kamen noch jede Menge Fehlwürfe. Positiv war, dass sich die von Timo Issing betreute Fünfhauser Mannschaft nie fallen ließ und mit 25 Treffern mehr Tore erzielte als die 20 zum Ligaauftakt gegen Union Sparkasse Korneuburg.
Bester Mann bei Fünfhaus Flügelspieler Elias Kropf, der immerhin 9 Tore erzielte. Dazu konnte sich Christoph Weghuber im Toin der ersten Halbzeit bei so manchem Wurf auszeichnen. Wie stets ein Vorbild an Einsatz: Kapitän Lenny Fetz. Am kommenden Sonntag, 20. September, ist ab 18.00 Uhr Brixton Fire Krems-Langenlois zu Gast in der Sporthalle Tellgasse.

Koppensteiner WAT Fünfhaus ging gegen den klaren Favoriten St. Pölten durch Ausfälle gehandicapt ins Spiel: Flügelspieler Severin Lampert krank, sein Pedant am rechten Flügel Morris Moosbrugger lädiert, dazu fiel Rückraumspieler Berni Huber in der zweiten Hälfte nach einer Knöchelverletzung Ende der ersten Halbzeit auch noch aus. So gab dann Rudi Trampisch im Aufbau sein Comeback in der Kampfmannschaft. Mithalten konnte Fünfhaus nur sechs Minuten lang bis zum 5:3, bevor St. Pölten mit seinem routinierten und gut eingespielten Team zunächst noch in Überzahl innerhalb von knapp zehn Minuten auf 12:6 davonzog. Elias Kropf sorgte bei Fünfhaus bis zur Pause für die Hälfte der Tore. St. Pölten hatte alles ungefährdet im Griff und legte mit dem 19:11 zur Pause schon den Grundstein für den Heimerfolg.
Die zweite Halbzeit brachte ein ähnliches Bild – mit etwas weniger Fehlern im Angriffsspiel bei Fünfhaus. Oliver Scholz bei Gegenstößen und Valentin Klicha ließen hin und wieder ihr Talent aufblitzen. Aber eine Szene war symptomatisch für dieses Spiel: Filip Toljevic am Kreis gelang in der 39. Minute das Tor zum 24:14, aber postwendend gelang erzielte eine der Stützen bei St. Pölten, Rückraumspieler Jan Neumayer, mir-nichts-dir-nichts innerhalb weniger Sekunden schon das nächste Tor der Hausherren zum 25:14.
Auch wenn spielerisch viel Stückwerk dabei war und der Chancentod stets bei Fünfhaus mit im Spiel war, aufgesteckt hat die Mannschaft auch mit 10-Tore-Rückstand in der zweiten Halbzeit nicht. Am Ende standen 9 Tore für den an diesem Abend treffsichersten Fünfhauser, Elias Kropf, zu Buche. An der herben 38:25-Auswärtspleite in der niederösterreichischen Landeshauptstadt änderte das allerdings nichts.
Der verletzt ausgeschiedene Berni Huber bedauerte nach dem Spiel: „Wir spielen undiszipliniert. Wir machen teilweise gute Aktionen, aber anstatt es gleich nochmals so zu machen, versucht man es dann anders. Wir schaffen es nicht, diesen positiven Flow zu behalten, sondern es setzt dann eine Abwärtsspirale ein.