
Sie schleichen sich auf den Spuren des 23fachen deutschen Rekordmeisters THW Kiel auf sanften Pfoten an. Die Männermannschaft (M 1) des WAT Fünfhaus, die gefürchteten Pink Panther, haben es wieder getan: sie sind Wiener Meister. Fast haben die die pinken Handball-Evergreens schon ein Abo auf den Meistertitel. Mittendrin statt nur dabei waren WAT Fünfhaus-Obmann Florian Bohata und Vizeobmann Mario Sauschlager. Mit einem 20:26-Auswärtserfolg in der Hollgasse gegen HC Fivers WAT Margareten M 1 schnappten sich die Pink Panther am Sonntagabend erneut den Meistertitel.

Mit 22 Punkten aus 12 Spielen hat sich die M 1 des WAT Fünfhaus vorzeitig den Titel geholt. Das pinke Fell bekam heuer allerdings einen dunklen Fleck. Denn 11 glorrreichen Siegen stand zumindest eine Niederlage gegenüber. Für die kommende Saison 2026/27 ist also auch für die Pink Panther noch Luft nach oben. Gefeiert wird bei der offiziellen Ehrung durch den Wiener Handball Verband beim Grätzl-Fest im Juni im Nibelungenviertel unweit der Sporthalle Tellgasse.

Nach ausgeglichener erster Viertelstunde legte die diesmal von Benjamin Bayer perfekt gecoachte M 1 drei Reißzähne zu. Ex-Jugendleiter Patrick Depauly musste als bester Werfer nach 11 Toren von seinen Teamkollegen eingebremst und hingewiesen werden, dass das Match gegen die Fivers-Veteranen mit 20:26 schon aus ist. Dabei ließen es die Fünfhauser Pink Panther nach dem 26. Tor durch Matthias Kowarik nach 54 Minuten am Ende schon locker angehen. Die Fünfhauser Pink Panther are the champions of Vienna.

Der Sonntag hatte mit einem Prestigeerfolg der Fünfhauser U 16 schon zu Mittag erfolgreich begonnen. Die von Berni Huber betreuten Fünfhauser siegten mit 32:26 (Halbzeit: 16:11) gegen WAT Atzgersdorf. Das war vor allem Tormann Sebastian Von Walden zu verdanken,, der im Stile eines Hexers knapp 20mal Atzgersdorfer Würfe parierte. Amir El Gueyed sorgte mit drei Toren in Folge zur Pause für eine deutliche 16:11-Führung für Fünfhaus. Armin Kadic, Elias Kennoudi und Felix Witz legten nach Wiederbeginn nach. Topwerfer bei Fünfhaus war Toni Odobasic mit 11 Toren, allein 3 davon in den letzten gut fünf Minuten bis zum 32:26-Endstand.
Einen schweren Stand hatte das Männer-Regionalliga-Team des WAT Fünfhaus in der Wiener Liga gegen HC Ficers WAT Margareten. Dabei gab es eine knappe 35:33-Niederlage nach 16:14-Pausenrückstand. Linus Hagspiel war im Bunde der Fünfhaus-Werfer der Dritte, der es dabei neben Patrick Depauly und Toni Odobasic ebenfalls auf 11 Tore brachte.