** Koppensteiner WAT Fünfhaus **

Frauenteam siegt im Fünfhauser Prestige-Duell

Handball-Hochbetrieb herrschte am langen Pfingstwochenende. Neben dem Liga-Erhalt von Koppensteiner WAT Fünfhaus in der HLA CHALLENGE am Samstag und dem Sieg der Fünfhauser U 14 beim Panthercup im bayrischen Vilsbiburg errang das Frauenteam des WAT Fünfhaus/Brigittenau im bezirksinternen Prestige-Duell gegen die Spielgemeinschaft DHC Fünfhaus/West Wien in der Wiener Liga einen deutlichen 33:26-Erfolg. Frau des Spiels war Madlena Doncheva – die mit 12 Toren das Dutzend vollmachte. Für das U 10m-Team des WAT Fünfhaus gab es im Kräftemessen auf Wiener Ebene gegen WAT Atzgersdorf einen umjubelten 27:21-Erfolg. Die Pink Panther, die den Meistertitel bereits wieder in den Pranken haben, ließen TV Kagran mit 36:21 keine Chance. Höchst erfreulich war auch der Auswärtssieg des Future Teams von Koppensteiner WAT Fünfhaus mit 30:36 gegen UHC busta Eggenburg. Die Future Truppe machte damit am Samstag im Waldviertel mit dem 2. Sieg perfekt.

Das WAT Fünfhauser Frauenteam mit Trainer Mate Koza freut sich über den Erfolg im Bezirksduell gegen den DCH. Foto: WAT Fünfhaus/Roman Stoiber

In der Sporthalle Tellgasse dauerte es eine Viertelstunde, bis sich das Fünfhauser Frauenteam mit Coach Mate Kozma nach Treffern von Laura Kancsar und Anna-Elisabeth Wulz dank der starken Madlena Doncheva erstmals mit 9:6 etwas absetzen konnte. Das Fünfhauser Bezirksduell blieb bis zur 16:13.Pausenführung der Fünfhauserinnen spannend. Nach der Pause waren es nicht zuletzt drei Tore von Heidrun Schmidt, mit denen der Vorsprung rasch auf 21:15 ausgebaut wurde. Diesen Vorsprung gaben die Fünfhauserinnen bis 33:26-Endstand nicht mehr aus der Hand.

14 Tore erzielte Noah Sperl (in Rot) gegen Atzgersdorf. Foto: WAT Fünfhaus/Roman Stoiber

Das U 10mix-Team musste erneut doppelt ran. Im ersten Match begannen die Fünfhauser Burschen gegen West Wien/3 mit Toren von Noah Sperl und Julian Kurevija sowie Sara El Gueyed stark. Fast mit dem Pausenpfiff mussten das Fünfhauser Mix-Team am den Ausgleich zum 10:10-Ausgleich hinnehmen. In den Schlussminuten setzte sich West Wien auf 21:17 ab. Mit einem überragenden Noah Sperl triumphierte das Fünfhauser U 10mix-Team danach aber im 2. Spiel gegen WAT Atzgersdorf. klar. Den Grundstein legte Fünfhaus schon in der ersten Halbzeit mit einer sehenswerten 16:8-Führung, das war mehr als ein Tor pro Minute für Fünfhaus in dieser Viertelstunde bis zur Pause. Tobias Kilzer setzte nach Wiederbeginn den Fünfhauser Torreigen fort. Am Ende wurde es ein ungefährderter 27:21-Erfolg. Noah Sperl erzielte mit 14 Treffern mehr als die Hälfte der Fünfhauser Tore, Julian Kurevija steuerte 7 Tore bei.

Rückraumspieler Timon Meyer feierte mit dem Future Team einen Erfolg in Eggenburg. Foto: WAT Fünfhaus/Roman Stoiber

Das Fünfhauser Future Team glänzte auswärts gegen UHC busta Eggenburg, Unter der Regie von Ruben Grabmaier und Timon Meyer legte Fünfhaus gut los. Wie später bei der Kampfmannschaft führte das Future Team nach einer Viertelstunde durch ein Tor von Armin Kadic mit 4:8. In dieser Tonart machte Flügelspieler Philip Matzinger weiter. Elias Kennoudi sorgte für die 9:13-Pausenführung. Nach kurzem Aufbäumen der Gastgeber aus dem Waldviertel übernahm Fünfhaus erneut das Kommando. Kreisläufer Jakob Zucha fixierte eine Viertelstunde vor dem Ende das 17:23. Als Fabian Kowarik in der 58. Minute den Ball bei einem Siebenmeter zum 22:31 in die -Maschen jagte, stand der Auswärtserfolg schon außer Frage. Am Ende hieß es 23:32 für das Fünfhausuer Future Team .

In der Regionalliga musste sich das Fünfhauser Männerteam dem Handballclub Mödling recht knapp mit 36:40 geschlagen geben. Die Niederösterreicher hatten Ex-Teamspieler Oldie Vytas Ziura in ihren Reihen. Nach schwächerem Beginn brachten Aron Westphal, Gregor Pamlitschka und Benny Sprung Fünfhaus nach zehn Minuten 6:5 in Front. Danach lief Fünfhaus bis zum 18:20 durch Linus Hagspiel zur Pause stets einem knappen Rückstand nach. Aron Westphal und Benny Sprung sorgten danach für den Ausgleich mit 22:22. Aber wie schon in Hälfte eins hatte Mödling danach stets die Nase knapp vorne. Niklas Riedlecker und Niklas Magyar machten es mit ihren Toren zum 36:38 in der 58. Minute nochmals spannend. Aber am Ende ging Mödling schließlich als 36:40-Sieger vom Feld.