
Es sicher die Woche der (Vor)Entscheidungen im Abstiegs-Play-Off der HLA CHALLENGE. Koppensteiner WAT Fünfhaus trifft im „Kellerduell“ an diesem Sonntag ab 18.00 Uhr auswärts auf Perchtoldsdorf Devils/Jags. Die Niederösterreicher haben 10 Punkte und damit als Vorletzter gleich viele Zähler wie Schlusslicht Fünfhaus in der Tabelle. Für die Mannschaft von Ivan Monev und Timo Issing sprechen zwei Gründe. Fünfhaus geht mit dem Rückenwind des famosen 37:33-Heimsieges am Donnerstag gegen Sportunion Leoben in das Duell mit dem direkten Konkurrenten aus Niederösterreich. Außerdem hat Perchtoldsdorf heuer noch nie gegen Fünfhaus gewinnen können, was nun zwar natürlich das erklärte Ziel der Gastgeber ist. Aber Fünfhaus kommt noch ein Faktum zu gute: in der Abstiegsrunde hat Fünfhaus in der Tellgasse Perchtoldsdorf mit einem starken Finish 29:25 geschlagen.

Danach bleibt eine Woche zur – leider durch den Songcontest und die Stadthallen-Sperre stark gestörten – Vorbereitung bis zum zweiten „Endspiel“ im Abstiegs-Play-Off der HLA CHALLENGE. Denn am Samstag, 9. Mai, empfängt Koppensteiner WAT Fünfhaus ab 18.00 Uhr in der Sporthalle Tellgasse Union Sparkasse Korneuburg. Das Team weist wie auch Fünfhaus und Perchtoldsdorf ebenfalls zehn Punkte in der Tabelle auf und liegt damit am drittletzten Platz. Ladet also eure Mütter, Großmütter, Schwiegermütter und Freundinnen am Vorabend des Muttertags, 10 Mai, zu einem einzigartigen Geschenk ein – soviel Spannung wie bei den Fünfhauser Handballern rund um „The legend“ aus Vorarlberg, Kapitän Lenny Fetz, mighty King Goran Vuksa als Kreisläufer und die bemannte Flugrakete namens John Baxter kriegen sie sonst garantiert nirgends geboten. Schon ab 15.45 Uhr gibt es zum Aufwärmen das Spiel des Future Teams von Koppensteiner WAT Fünfhaus gegen die Korneuburger.

Was weibliche Unterstützung auf den Zuschauerrängen bedeutet, hat das Heimspiel gegen Leoben gezeigt. Vor den Augen von Ehrenpräsidentin Karen Koppensteiner lieferte die Kampfmannschaft den favorisierten Steirern einen Kampf mit viel Charakterstärke, der mit einem 37:33 und zwei wichtigen Punkten belohnt wurde.

In der Siegfried-Ludwig-Halle direkt an der Wiener Stadtgrenze sind gegen Gastgeber Perchtoldsdorf die Fünfhauser Handballfans und der Red Block an diesem Sonntag ab 18 Uhr ebenfalls dringend gefragt. Denn Flügelflitzer Elias Kropf, ganz besonders die Tormänner Felix Friedl und Dominik Frank und die Youngster Vali Klicha, Oliver Scholz und Co. können jede Anfeuerung brauchen.
Felix Friedl, Tormann bei Koppensteiner WAT Fünfhaus ist nach dem jüngsten Match zuvversichtlich: „Wir hoffen, dass wir den Schwung aus dem Leoben-Heimsieg mitnehmen können. Wir haben daheim ein Spiel gewonnen, in dem es nicht von Anfang an für uns gelaufen ist. Wir müssen einfach 60 Minuten am Gas bleiben. Wir müssen auf jeden Fall mit dieser Einstellung und diesem Kampfgeist in das Match in Perchtoldsdorf gehen. Ich glaube, wir haben jetzt begriffen, was Abstiegskampf heißt.“