** Koppensteiner WAT Fünfhaus **

Schwere Spiele für Fünfhauser Frauen gegen die Topteams

Innerhalb von fünf Tagen bekam es das Frauenteam des WAT Fünfhaus/Brigittenau Handball mit den beiden Spitzenteams in der Regionalliga Ost zu tun. Letztlich mussten sich die Fünfhauserinnen am Mittwoch gegen die favorisierten MGA-Fivers-Damen mit 26:20 geschlagen geben. Am Sonntag siegte Tabellenführer Union Korneuburg mit 20:37. Das Fünfhauser Frauenteam bleibt aber hinter Korneuburg und den MGA Fivers weiter Tabellendritter bei insgesamt 7 Teams in der Regionalliga-Ost der Frauen.

Im Spiel gegen die MGA Fivers bot das von Mate Kozma betreute Fünfhauser Frauenteam den Gegnerinnen aus dem 5. Bezirk in der ersten Halbzeit lange Parole und fightete mit. Nach zweimaligem Anschlusstreffer durch Nina Schubert (im Bild Nummer 93) gelang Laura Kancsar in der 23. Minute sogar der Treffer zum 9:9-Ausgleich. Anna Wulz brachte die Fünfhauserinnen knapp vor der Pause auf 12:11 heran, in die Kabinen ging es zur Halbzeit mit 13:11. Die Fünfhauserinnen blieben auch unmittelbar nach Wiederbeginn wie eine lästige Klette an den MGA-Frauen dran. Nach nur 26 Sekunden brachte Heidrun Schmidt ihr Team auf 13:12 heran. Ein Doppelschlag von Nina Schubert brachte sogar den viel bejubelten 14:14-Ausgleich für die Fünfhauserinnen, die mit aller Kraft dagegenhielten. Eine Viertelstunde vor Schluss konnten sich die MGA-Frauen dann mit 20:16 leicht absetzen – das war die Vorentscheidung in dem Match. Zwei Sekunden vor dem Ende war es Mona Solleder, die den 26:20-Endstand erzielte. NIna Schubert war mit sechs Toren beste Werferin der Fünfhauserinnen.

Noch schwieriger war die Aufgabe am Sonntag gegen die Spitzenreiterinnen von Union Korneuburg aus Niederösterreich. Aber auch da sorgten Nina Schubert und Mona Solleder in den Anfangsminuten für eine hauchdünne Führung der Spielgemeinschaft WAT Fünfhaus/Brigittenau Handball. Mit einem Zwischenspurt nach einer Viertelstunde setzen sich die Korneuburgerinnen aber schließlich bis zur Pause jedoch klar auf 9:20 ab. So sehr sich auch Laura Kancsar, Nina Schubert und ihre Fünfhauser Manschaftskolleginnen nach Wiederbeginn abmühten, die Gäste aus Korneuburg vergrößerten den Vorsprung sukzessive auf 14:29 nach 45 Minuten. Es war schließlich einmal mehr Nina Schubert mit zwei Toren im Finish, die den Endstand von 20:37 herstellte. Sie war mit 11 Toren auch Fünfhauser Topwerferin.

Nach Ostern, am Samstag, 11. April, wartet nun ein unmittelbarer Konkurrent um den dritten Tabellenplatz. Die Perchtoldsdorf Devils, eigentlich die „Teufellinnen“, sind dabei Gastgeberinnen gegen das Fünfhauser Frauenteam.