
Der Tabellenführer kommt! In der drittletzten Runde im Grunddurchgang der HLA CHALLENGE empfängt Koppensteiner WAT Fünfhaus an diesem Samstag bereits ab 17.00 Uhr Sportunion Die Falken St. Pölten in der Sporthalle Tellgasse. Es ist zwar nicht David gegen Goliath, aber Fünfhaus bekommt es als Schlusslicht dabei mit dem Spitzenreiter der zweiten Liga zu tun. Fünfhaus liegt nach 15 der 18 Runden und vor der Punkteteilung für das Abstiegs-Play-Off mit 7 Punkten 2 Punkte hinter dem Tabellenneunten Perchtoldsdorf Devils/Jags. Schon um 14.45 Uhr spielt das Future-Team von Koppensteiner WAT Fünfhaus gegen St. Pölten.

Beim Heimspiel in Niederösterreich Ende Oktober hat sich St. Pölten gegen Fünfhaus keine Blöße gegeben und sicher mit 33:25 gewonnen. Allerdings, unmöglich ist gar nichts, wie der 30:29-Heimerfolg von Union Sparkasse Korneuburg Mitte November gezeigt hat, womit St. Pölten die erste Niederlage in der laufenden Meisterschaftssaison kassierte.
Lenny Fetz, Kapitän Koppensteiner WAT Fünfhaus, analysiert daher auch ohne Umschweife: „Also am Samstag wird es sicher ein sehr schweres Spiel werden. In unserer Situation gegen den Tabellenführer zu spielen, ist definitiv eine Mammutaufgabe. Allerdings haben wir dementsprechend auch nichts zu verlieren und können befreit aufspielen.“
Fünfhaus geht wegen der zweiwöchigen Pause nach dem Heim-Unentschieden gegen Perchtoldsdorf mit einem weiteren Trainingsspiel in das Match gegen St. Pölten. „Wir haben ordentlich gearbeitet im Training, nochmals gegen Atzgersdorf getestet und müssen jetzt das, was wir uns im Training erarbeitet haben auf der Platte umsetzen. Ich glaube, was uns momentan am meisten fehlt, ist die Selbstverständlichkeit, die wir uns nur am Spielfeld holen können. Genau das macht St. Pölten aus, die Leichtigkeit, mit der sie Handball spielen können und tun. Wenn wir uns am Samstag auf uns konzentrieren können, in einen Flow kommen, unser Spiel endlich durchziehen und vielleicht St. Pölten die Selbstverständlichkeit nehmen, können wir überraschen. Aber um das zu schaffen, muss jeder 100 Prozent konzentriert sein. Alle müssen an einem Strang ziehen. Wir sind so eine coole Truppe, ich bin überzeugt, dass wir das können, nur noch nie auf Dauer zeigen konnten“, sagt „Il Capitano“.