** Koppensteiner WAT Fünfhaus **

Ende der Hinrunde im Derby auswärts gegen die Fivers

Es gibt einfachere Aufgaben unmittelbar vor der Halbzeit im Grunddurchgang der HLA CHALLENGE Gruppe Süd/Ost: Koppensteiner WAT Fünfhaus trifft am Samstag schon ab 16.30 Uhr im letzten Spiel der Hinrunde der Meisterschaft 2025/26 auswärts in der Sporthalle Hollgasse auf den Erzrivalen HC Fivers WAT Margareten/2. Die Rollenverteilung ist klar: Die jungen Fivers haben zwar in der Vorwoche eine ganz knappe Auswärtsniederlage gegen den klaren Tabellenführer Sportunion Die Falken St. Pölten kassiert, werden deswegen als Tabellendritter aber umso mehr darauf aus sein, in ihrem Heimspiel voll zu punkten. Koppensteiner WAT Fünfhaus hat als Tabellenneunter daheim bei dem für die Gäste schmeichelhaften 29:29 gegen Sportunion Leoben zuletzt bewiesen, dass die Mannschaft mit Chefcoach Ivan Monev auch Favoriten bis aufs Blut ärgern und punkten kann. Das Future Team von Koppensteiner WAT Fünfhaus muss schon um 14.30 Uhr in der Hollgasse gegen die Fivers ran.

Fingerspitzengefühl, eine starke Laufleistung und Effektivität im Abschluss werden Fünfhaus-Rückraumspieler Emil Zalewski im Auswärts-Derby gegen die Fivers brauchen, um nicht unter die Räder zu kommen. Im Bild oben: Linkshänder Rückraumspieler Leo Paha. Fotos: WAT Fünfhaus/Roman Stoiber

Allerdings legen die Fivers ihr Spiel üblicherweise ganz anders an als Leoben. Die Margaretner trachten danach, jeden Fehler im Angriff des Gegners und jeden abgewehrten Ball eiskalt und blitzschnell in leichte Gegentore umzumünzen. Die Spieler von Koppensteiner WAT Fünfhaus können sich außerdem darauf gefasst machen, dass die Fivers bis zum Schlusspfiff wie die Duracell-Hasen rennen werden. Deswegen wird es notwendig sein, von der ersten Minute an das ganze Spiel über hellwach zu sein, damit die Gastgeber aus dem 5. Bezirk im Wiener Derby ihre Stärken möglichst selten ausspielen können.

So sieht Ivan Monev, Trainer Koppensteiner WAT Fünfhaus, die Ausgangslage für das Derby in der Hollgasse gegen die Fivers: „Mit dem Unentschieden daheim gegen Leoben haben wir endlich unser wahres Gesicht gezeigt – dass wir auch im Angriff bissig spielen können. Gleichzeitig haben wir aber wieder viele hundertprozentige Chancen vergeben. Am Ende sind wir selbst schuld, dass wir nur einen Punkt geholt haben. Jetzt steht mit den Fivers ein komplett anderer Gegnertyp vor uns – das wird ein völlig anderes Spiel. Wir arbeiten weiter an unseren Schwächen und wollen uns am Samstag durch eine starke Abwehrleistung und konsequentere Angriffe belohnen. In der Hollgasse war es noch nie leicht zu spielen, deshalb erwarte ich wieder ein spannendes Spiel. Wir freuen uns schon darauf!“