
Fast jede Minute ein Tor für ein einziges Team, das ist selbst im Handball außergewöhnlich. Die Pink Panther des WAT Fünfhaus, die M 1-Mannschaft, schaffte dieses Kunststück beim 25:51-Kantersieg auswärts beim TV Kagran. Dafür ging es am Sonntag in der Wiener Liga umso knapper zu. Am Ende trennte sich das Team von WAT Fünfhaus in der Wiener Liga mit 20:20 von Post SV Express. Die Hollgasse im 5. Bezirk war an diesem Wochenende kein guter Boden für Fünfhaus. Die U 13 des WAT Fünfhaus unterlag am Sonntag den HC Fivers WAT Margareten 27:22, nachdem am Samstag dort schon Koppensteiner WAT Fünfhaus und das Future Team gegen die Fivers jeweils als Verlierer von der Platte gegangen waren. Ebenfalls schon am Samstag gab es in der U 14 ein 19:19-Unentschieden der Fünfhauser Burschen gegen WAT Atzgersdorf.

Mehr Tore als rote Herzerl im Rathauspark auf dem Baum neben dem Christkindelmarkt gab es beim Auswärtsmatch der Pink Panther, 76 Tore waren es insgesamt beim 25:51-Erfolg (Halbzeit 10:25) des Fünfhauser M1-Teams mit Tormannlegende Franz Staber gegen das punktelose Schlusslicht TV Kagran. Zwei Fünfhauser Spieler brachten es auf jeweils 10 Tore: Ben Wimazal und Patrick Depauly lieferten sich ein Bestschießen. Dariusz Stelmachowski und Minis-Trainer Christoph Zeiml erzielten jeweils 7 Tore. Gut gebrüllt, Panther!
Ausgeglichen wie bei einem Uhrwerk ging es hingegen am Sonntagnachmittag in der Sporthalle Tellgasse beim Wienerliga-Spiel zwischen WAT Fünfhaus und Post SV zu. Zur Pause hieß es 10:10, am Ende stand ein 20:20 an der Anzeigentafel. Die Fünfhauser lagen zwar außer ganz zu Beginn immer zumindest gleichauf, wenn nicht in Führung. Mehr als einen Zwei-Tore-Vorsprung konnten sie aber in der 60 Minuten lang spannenden Partie allerdings nicht herausholen. Wie umkämpft das Spiel war, zeigte noch ein anderes Faktum: Flügelspieler Ivan Monev, Chefcoach der Kampfmannschaft, erzielte den Treffer zum 20:20-Ausgleich für Fünfhaus gegen Ende der 56. Minuten, danach fiel gut drei Minuten auf beiden Seiten kein Treffer mehr. Der Vorarlberger Linus Hagspiel war mit 7 Toren bester Werfer bei Fünfhaus.

Bei der 27:22-Niederlage der U 13 des WAT Fünfhaus gegen HC Fivers Margareten am Sonntag war Youngster Mario Odobasic mit 9 Toren mit Abstand bester Werfer bei beiden Teams. Darijo Pantelic steuerte 5 Tore für WAT Fünfhaus bei. Bis zum knappen 14:12-Rückstand zur Pause war die Fünfhauser U 13 stets knapp dran, bevor die Fivers in der zweiten Hälfte den Vorsprung zeitweise auf 7 Tore ausbauten.
Spannend und knapp war es schon am Samstag bei der U 14 im Wiener Prestigeduell von WAT Fünfhaus gegen WAT Atzgersdorf zugegangen. Nach 12:10-Pausenführung hatte Fünfhaus zwar in der zweiten Hälfte phaseweise die Nase knapp vorne. Eine Minute vor dem Ende gelang den Atzgersdorfern aber der Treffer zum 19:19-Remis.