** Koppensteiner WAT Fünfhaus **

23:23 bei Fünfhaus-Heimpremiere gegen St. Pölten

 

Dramatik und ein Unentschieden: Aufsteiger  Koppensteiner WAT Fünfhaus holte nach Kampf im ersten Heimspiel in der HLA CHALLENGE ein 23:23-Remis gegen Sportunion Die Falken Bachner Bau St. Pölten. Lange sah es nach einem Auswärtssieg für St. Pölten aus, Fünfhaus erzielte fünf Minuten vor dem Ende das 22:22. Dafür könnte St.Pölten 15 Sekunden vor Ende zum 23:23 treffen und den zweiten Erfolg von Fünfhaus nach dem überraschenden Auftaktsieg in der ersten Runde verhindern. (Fotos: Xavier Vegas)

Ein letztlich gerechtes Remis, wobei die Falken aus der NÖ-Landeshauptstadt viel beherzter nach ihrer Auftaltschlappe auftraten und lange Zeit auf der Siegerstrasse waren. Fünfhaus spielte in Hälfte eins mit zu wenig Nachdruck, steigerte sich in Halbzeit zwei. Die Gäste um Spielmacher Martin Zettel waren lang in Führung, sogar mit drei, vier Toren. 

In der zweiten Halbzeit war Koppensteiner WAT Fünfhaus effizienter, die Defensive der Gäste ließ mehr zu. St. Pölten vergab zudem einige Chancen. Fünfhaus-Youngster Gabriel Kofler trug kaltschnäuzig zur Aufholjagd der Gastgeber bei, hatte am Ende sogar den Siegwurf in den Hand. 

In der Wiener Stadthalle B waren die Gäste der Sportunion Die Falken Bachner Bau St. Pölten am Samstagabend in der ersten Hälfte die stärkere Mannschaft und lag zur Pause verdient 11:14 in Führung. Fünfhaus hatte in der ersten Runde überraschend UHC Hollabrunn geschlagen, St. Pölten hingegen zum Auftakt verloren.

In Wien ging die St. Pöltner Falken aber gegen Koppensteiner WAT Fünfhaus mit viel Engagement ins Spiel. Schnell lagen die Gäste aus der NÖ-Landeshauptstadt mit 1: 4 voran. Nach 12 Minuten schafften die Gastgeber den 6:6-Ausgleich, gingen mit 8:7 in Front, aber St. Pölten ließ sich nicht beirren.

In der Folge holte St. Pölten nach und nach einem 3-Tore-Vorsprung heraus. Nur Flügel Severin Lampert mit sehenswerten Toren auch aus Gegenstössen und Georg Mayr-Pranzender hielten Fünfhaus im
Spiel. Zu viele technische Fehler und vor allem der blendend disponierte Gäste-Tormann Mark Hübner sorgten für die St. Pöltner Führung, die die Gäste auf 10:14 ausbauten, ehe Fünfhaus vor der Pausensirene noch auf 11:14 verkürzen konnte.

Roland Eberl (Trainer Koppensteiner WAT Fünfhaus): „In Wirklichkeit waren wir zu wenig in Bewegung, zu passiv. Aber wir haben Moral nach minus 4 gezeigt. Natürlich sind wir zufrieden, weiter unbesiegt.“

Damir Djukic (Trainer Sportunion Die Falken Bachner Bau St. Pölten): „Es war ein katastrophales Überzahl-Unterzahl-Spiel von uns. Normalerweise müssen wir da springen. Da können wir uns beim Tormann bedanken, dass er am Ende gehalten hat.“