Verein

Halleninformation für alle Vereinsmitglieder!

Der WAT Fünfhaus Handball möchte hiermit alle Vereinsmitglieder, sowie alle Fans und eine interessierte Öffentlichkeit über die derzeit herrschende Hallensituation informieren.

Wie alle dem Verein verbundene Menschen wissen, ist die Hallensituation, um ein qualitativ hochwertiges Training für alle Altersklassen abzuhalten, milde ausgedrückt, angespannt. Jetzt sorgt eine Hallenposse in der Tellgasse für neue Aufregung.

Letzten Sommer wurde der Boden in der Tellgasse erneuert. Bald zeigten sich erste Risse und Unebenheiten. Wer wirklich daran Schuld war (und wer das bezahlt), zog naturgemäß lange Diskussionen nach sich. Auf alle Fälle war die Halle im Sommer geschlossen und stand nicht für das Sommertraining, sowie für das Schmelzturnier zur Verfügung. Zusätzlich wurde auch bald klar, dass im September an Training und Spielbetrieb nicht zu denken war. Jetzt wurde bekannt, dass die Halle bis Ende 2018 nicht zur Verfügung steht. Nun fragt man sich natürlich, was wurde im Sommer gemacht? Die Antwort: nichts. Warum? Es wird Gründe geben, die wir nicht kennen und auch wenn wir sie kennen würden, würde dies nichts an der Situation ändern. Es kann und darf nicht sein, dass ein Boden erneuert wird und dieser dann kurz darauf wieder Monate lang nicht zur Verfügung steht. Darüber muss man nicht diskutieren.

Nächster Schauplatz Kinkplatz: Auch diese Halle hatten wir für Trainingstermine zur Verfügung. Wenn es warm war, war es zwar sehr heiß und wenn es regnete, war es zwar nicht trocken, aber man ist ja nicht wählerisch und man nimmt was man bekommt. Seit letztem Jahr steht die Halle der Vorzeigeschule von Architekt Helmut Richter nicht mehr zur Verfügung, weil sie anscheinend abgerissen wird. Ersatzhalle für die weggefallenen Termine: Fehlanzeige.

Erschwerend kommt noch dazu, dass Hallen, die der Handballverband bekommt, von den Vereinen selbst nicht immer optimal genutzt werden (das Bild zeigt die Stadthalle B an einem Trainingstermin eines anderen Vereines in der Saison 2017/2018 - und es ist kein Einzelfall). Manche hervorragende Termine werden spärlich bis gar nicht genutzt. Wir trainieren überschneidend mit bis zu 35 erwachsenen Spielern gleichzeitig. Die SPG der Frauenmannschaft, die diese Saison in die Bundesliga aufgestiegen ist, hat gar keinen echten Trainingstermin, die Männer M1 60 Minuten pro  Woche (wird trotzdem Jahr für Jahr Meister!), die U9 um 14.00, was viel zu früh ist und mit den Schulterminen der Kinder kollidiert usw. Jedes Jahr wird versprochen, dass die nicht genutzten Termine den Vereinen gegeben werden, die sie wirklich brauchen. Passiert aber nicht. Warum nicht? Man weiß es nicht. Es wird Gründe geben, die man nicht kennt, die aber sicher keine guten sind.

Dann haben wir noch Termine in anderen Schulen, die wir jedes Jahr ansuchen und hoffen, dass wir sie wieder bekommen. Sicher kann man sich freilich nicht sein, da man ja nicht weiß, nach welchen Kriterien Hallentermine verteilt und wieder entzogen werden. Bis heute 05. September 2018 haben wir trotz mehrmaliger Anfrage keine Information erhalten, ob wir sie in der Saison 2018/2019 wieder bekommen. Wie soll man einen Trainingsplan erstellen, wenn man zu Saisonbeginn nicht weiß, über welche Termine man verfügen kann. Was soll man den Eltern sagen, die die Termine für ihre Kinder für das Schuljahr koordinieren wollen? Wie soll man einen Mitgliedsbeitrag rechtfertigen, wenn man nicht fähig ist einen Terminplan zu erstellen und den Eltern sagen muss, dass es in der ersten Hälfte der Saison wahrscheinlich kaum ein Training geben wird.

Themenwechsel: Warum stehen Politiker nach misslungenen Olympischen Sommerspielen vor der Kamera und suchen verzweifelt nach Antworten, warum die Österreichische Delegation so schlecht abgeschnitten hat?

Der WAT Fünfhaus betreibt Leistungssport. Mehrere Wiener Meistertitel, ein Staatsmeistertitel und zig Vize-Staatsmeistertitel in den letzten Jahren, sowie zahlreiche derzeit aktive, beim WAT Fünfhaus ausgebildete Spieler in der Spusu Liga, der obersten Handballliga Österreichs, als auch regelmäßig Spieler in den Bundesländerauswahlen und Jugendnationalteams beweisen das. Wenn Leistungssport unter diesen Bedingungen betrieben werden soll, darf man sich auch nicht wundern wenn die Ergebnisse ausbleiben.

Besonders bitter für die verantwortlichen Funktionäre, die alle ehrenamtlich rennen und rackern ist die Ignoranz, der für die Hallenkoordination verantwortlichen Stellen. Es gibt keine Informationen, keine Absprachen, keine Versuche in schwierigen Situationen gemeinsam Lösungen zu finden. Das könnte man auch kurzfristig leicht ändern. Es kostet auch nichts, außer die Überwindung vom hohen Ross runter zu steigen und den Menschen in den Vereinen auf Augenhöhe zu begegnen.

Es gäbe also Möglichkeiten auch kurzfristig und ohne große Investitionen, etwa durch gerechte und transparente Vergaberichtlinien, sowie durch Kommunikation eine Verbesserung der Situation zu erreichen. Mittelfristig und langfristig wird man nicht um Investitionen herum kommen. Wenn man international sportlich was erreichen möchte und für die Kinder und Jugend (siehe Island) großflächig sinnvolle, leistbare Beschäftigungsmöglichkeiten anbieten möchte, gibt es dazu keine Alternative. Die Mittel dafür sind sicherlich vorhanden, es müssen "nur" die Prioritäten dementsprechend gesetzt werden.


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Alex
Alex Beschämend ist diese Situation... Vor allem unter anbetracht dessen, welche tollen Leistungen erzielt werden. Guter Kommentar, Thomas! Donnerstag, 06. September 2018 13:24
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