Turniere

Sportlich ist der letzte Schlusspfiff beim 29. Internationalen Schmelzer Jugendhandballturnier verhallt. Emotionen schwingen noch nach und so manche Helferin und Helfer musste erst einmal in der Nacht auf Montag länger schlafen, bevor er in die Arbeitswoche starten konnte. Mehr als 80 ehrenamtliche Helfer waren für das heurige Schmelz-Turnier, das seit 1993 vom WAT Fünfhaus organisiert wird tätig: manche einen halben Tag lang, andere drei oder vier Tage und auch bis weit in die Nacht oder ganz früh am Morgen, das OK-Team war schon seit Monaten mit den Vorbereitungen beschäftigt. All das sind die Heldinnen und Helden, die mit ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit überhaupt erst Österreichs größtes Jugendhandballturnier wieder möglich gemacht haben. 

Das Lob vieler Trainerteams der 61 Teilnehmerteams und auch der begleitenden Eltern und Handballfans noch während der drei Spieltage des Schmelz-Turniers bis Sonntag trug und trägt zur speziellen Motivation der Volunteers bei. Lobenswert ist auch, dass sich viele Spieler der Kampfmannschaft von Koppensteiner WAT Fünfhaus, des Futureteams, ältere Jugendspieler und Wiener Liga-Spieler in den Dienst der guten Sache gestellt haben. Dazu kam die tatkräftige Unterstützung von Müttern und Väter der Fünfhauser Jugendmannschaften sowie langjährige Fans des WAT Fünfhaus. 

Schweißgebadet kredenzte auch beim heurigen Schmelz-Turnier einmal mehr Thomas Pusskacs ein reichhaltiges VIP-Buffet am Freitagabend im Festzelt. Schon am Donnerstag und auch am Samstag sorgte er bei der Grillstation für das leibliche Wohl des Handball-Nachwuchses und der Besucher. All das war erst möglich, weil Maria Koblicha sogar mit Hilfe ihrer Mutter bei der Zubereitung des Schweinsbratens für das VIP-Buffet flexibel und freundlich die Verpflegung ebenso wie Marcel Bilek das Logistik-Team in der Turnier- und Infozentrale im Gymnasium auf der Schmelz sicherstellte. Im Schutzhaus Zukunft garantierte Angelika Kofler ab dem Morgengrauen bis zum Einbruch der Dunkelheit für eine geordnete Verpflegung der angemeldeten Burschen- und Mädchenteams. 

Als Motivation gingen WAT Fünfhaus-Obmann Florian Bohata und sein Vorgänger Thomas Kofler vor und an den Turniertagen voran. Erfreulich ist auch, dass nach der coronabedingt eingeschränkten Kontakte heuer auch Eltern neu zum Helferteam beim Schmelz-Turnier gestoßen sind, die mit Feuereinsatz und viel praktischem Geschick beim Buffet auf der Schmelz und am Sonntag in der Wiener Stadthalle B aktiv waren. Weibliche Guides im Teenageralter stellten sich für Stadtrundfahrten zur Verfügung. In vielen, vielen Stunden hat Markus Giefing als Leiter des OK-Teams das heurige Turnier seit dem Herbst des Vorjahres vorbereitet. Mit ihm im OK-Team tätig war Rainer Burmann, der vor allem auch tolle Fotos auf der Turnier-Homepage www.schmelz-turnier.at beisteuerte. 

Der Vorstand des WAT Fünfhaus bedankt sich nach dem Ende des heurigen Schmelz-Turniers ausdrücklich bei allen, die zum Erfolg und zur Abhaltung der Veranstaltung beigetragen haben und hofft, dass 2023 erneut viele neue Gesichter unter den Heldinnen und Helden, ohne die es nicht geht, zu finden sein werden. 

Sie sind oft unbedankt, dabei gibt es ohne sie kein Handballspiel: die Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter sind zwar oft die  Sündenböcke, wenn es in einem Match für eine Mannschaft nicht so läuft wie erhofft. Wenn alles glatt läuft, wird das hingegen als Selbstverständlichkeit angesehen. Ist es aber nicht. Daher hat sich das OK-Team des 29. Internationalen Schmelz- Jugendhandballturniers mit dem Vorstand des Veranstaltervereins WAT Fünfhaus über Vorschlag von Obmann Florian Bohata entschieden, bei der Siegerehrung nach Turnierende in der Wiener Stadthalle B den Fairneßpokal an die Schiedsrichterteams zu übergeben. Die Würdigung der Leistungen der Unparteiischen erfolgte Sonntagmittag in der Wiener Stadthalle B. Am Foto von Rainer Burmann: WAT-Fünfhaus-Obmann Florian Bohata (ganz rechts stehend) und Ex-Fünfhaus-Obmann Thomas Kofler (ganz links stehend) mit einem Teil der Schiedsrichterteams beim Schmelz-Turnier. Weitere tolle Fotos von Rainer Burmann auf der Turnier-Homepage: www.schmelz-turnier.at 

Üblicherweise wird eine der Mannschaften beim Schmelzer Jugendturnier mit dem Fairneßpokal ausgezeichnet. Diese Ehre wurde heuer den Schiedsrichterteams zuteil, die unter der Leitung von OK-Mitglied Rafi Löschnig und beim Turnier selbst vom Fünfhauser Schiedsrichter Michael Sauschlager (2. stehend von links) koordiniert und organisiert wurden. Welchen Stellenwert vor allem auch die Atmosphäre des Schmelz-Turniers hat, zeigt sich daran, dass Lars seit vielen, vielen Jahren aus Bayern zum Turnier auf der Schmelz kommt. Begeistert waren aber auch die jungen Schiedsrichterinnen aus Leipzig, die heuer extra angereist sind und für manche Nachwuchsspieler sogar das Verlieren leichter gemacht haben. 

Der Veranstalterverein WAT Fünfhaus möchte mit dem Fairneßpokal nicht nur die Bedeutung der Spielleitungen unterstreichen. Es ging mit der Pokalübergabe auch darum zu signalisieren, dass jedes Schiedsrichterteam um ein faires Match und eine ordentliche Spielleitung bemüht ist, auch wenn mitunter der eine oder andere Fehlpfiff passiert. Aber auch Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter sind keine Maschinen, sondern Menschen aus Fleisch und Blut wie die manchmal auch über-emotionalen Handballfans. 

Gestern, am 13.01.2022 begann die Handball EM in der Slowakei und Ungarn und heute steigt Österreich mit dem wichtigen Spiel gegen Polen um 20:15 (ORF Sport+) ins Geschehen ein. Hier alle Spiele Österreichs im TV:

Die (vorläufigen) Live-Übertragungen in ORF SPORT + und in ORF1

  • Donnerstag, 13. Jänner, 20.15 Uhr, OSP:  Kroatien – Frankreich
  • Freitag, 14. Jänner, 17.50 Uhr, OSP: Deutschland – Belarus
  • Freitag, 14. Jänner, 20.15 Uhr, OSP: Österreich – Polen
  • Sonntag, 16. Jänner, 17.55 Uhr, ORF 1: Österreich – Deutschland
  • Sonntag, 16. Jänner, 19.25 Uhr, OSP: Analyse zum Spiel Österreich – Deutschland
  • Montag, 17. Jänner, 20.15 Uhr, OSP: Nordmazedonien – Dänemark
  • Dienstag, 18. Jänner, 17.50 Uhr, OSP: Deutschland – Polen
  • Dienstag, 18. Jänner, 20.15 Uhr, OSP: Belarus – Österreich
  • Samstag, 22. Jänner, 20.15 Uhr, OSP: Hauptrunde
  • Montag, 24. Jänner, 20.15 Uhr, OSP: Hauptrunde
  • Mittwoch, 26. Jänner, 20.15 Uhr, OSP: Hauptrunde
  • Freitag, 28. Jänner, 17.45 Uhr, OSP: Semifinale 1
  • Freitag, 28. Jänner, 20.15 Uhr, OSP: Semifinale 2
  • Sonntag, 30. Jänner, 17.45 Uhr, OSP: Finale

Eine Übersicht über alle Spiele und Tabellen gibt es auf ORF online:

https://sport.orf.at/stories/3089153/

Weitere Informationen, Spielhighlights etc. gibt es auf der Seite der EHF:

https://ehfeuro.eurohandball.com/men/2022/

 

 

 

 

Österreichs größtes Jugendhandballevent ist für heuer Geschichte. Nach drei Spieltagen setzte sich bei den Finalspielen beim 29. Internationalen Schmelz-Turnier des WAT Fünfhaus in jeweils drei Mädchen- und Burschenalterskategorien vier Mal der Handball-Nachwuchs aus Niederösterreich durch, bei der weiblichen Jugend war Hypo NÖ mit drei Erfolgen eine Klasse für sich. Bei den den Jüngsten, der männlichen Jugend 2010 siegte Handball Mödling mit 8:6 gegen Fivers WAT Margareten. Insgesamt waren 61 Mädchen- und Burschenteams aus sechs Nationen – Italien, Slowenien, Polen, Ungarn, Bosnien-Herzegowina und Österreich - vertreten.

Bei den Burschen zeigte sich Krka 1 aus Slowenien, die mit Coach Iztok Adamcic Stammgast beim Schmelz-Turnier sind,  äußerst stark. Die Gäste gewannen das Finale der männlichen Jugend 2008 am Sonntagvormittag in der Wiener Stadthalle B souverän mit 22:14 gegen Handball Mödling. Bei der männlichen Jugend 2006 besiegte HIB Handball Graz im Endspiel Bregenz Handball 21:12. Die Siegerpokale wurden von WAT Fünfhaus-Obmann Florian Bohata und Vorgänger Thomas Kofler überreicht. Beide zogen zufrieden Bilanz: „Endlich wieder ein internationales Turnier, guter Jugendhandsport und eine tolle Atmosphäre auf der Schmelz.“ 

Zwei Jahre lang konnte das Schmelz-Jugendturnier coronabedingt nur mit Einschränkungen mit österreichischen Mannschaften und ohne Besucher stattfinden. Fünfhaus-Obmann Bohata freute sich deswegen, dass Österreichs Handballtalente beim Schmelz-Turnier auch von Jugendteams aus dem Ausland sportlich gefordert wurden. Die Freude und die Erleichterung über die internationale Veranstaltung war beim Handball-Nachwuchs ebenso groß wie beim Veranstalterverein WAT Fünfhaus, der mit mehr als 80 freiwilligen Helfern wie seit 1993 das Turnier organisiert hat.

Beeindruckend war an den drei Spieltagen seit Freitag vor allem auch die Präsenz und Unterstützung von Handballfans und Eltern. Mehr als zwei Dutzend Begleiter waren allein bei Bregenz Handball mit Zug und Auto in die ferne Bundeshauptstadt angereist, um die Talente des ZTE HLA Meisterliga-Klubs Bregenz kräftig zu unterstützen, der am Samstagabend den zweiten Supercup auswärts gegen Meister Förthof UHK-Krems geholt hatte. HIB Handball Graz ließ den Burschen aus Vorarlberg aber in der ältesten Burschen-Kategorie Jahrgang 2006 beim 21:12 wenig Chancen.

Die Mädchen von Hypo NÖ machten Sonntagmittag mit einem 10:20-Finalerfolg gegen HIB Handball Graz in der Altersklasse 2006 den Triple-Erfolg beim heurigen Schmelz-Turnier perfekt. Bei der weiblichen Jugend 2008 wurde Hypo NÖ zuvor in der Stadthalle B beim 13:11-Sieg von den Handball Wölfen Wien mehr als erwartet gefordert. Schon am Samstagabend hatten die Hypo-NÖ-Mädchen das Finale der weiblichen Jugend 2010 gegen steirischen Handballclub Weiz glatt mit 8:3 gewonnen.

Für den Koppensteiner WAT Fünfhaus, Zweitligist in der ZTE HLA CHALLENGE rückt jetzt der Ligaauftakt in zwei Wochen in Korneuburg in den Vordergrund. Aber schon bald beginnen für die gut 80 freiwilligen Helferinnen und Helfer bereits wieder die Vorbereitungen auf das nächstjährige internationale Schmelz-Turnier. 

 

Am liebsten wäre ihm sicherlich, man würde gar nicht darüber reden, das geht aber gar nicht. Heute, Sonntag, 5. September 2021, feiert der "Ernstl", Ernst Stangl, seinen 70. Geburtstag. Er war nicht nur jahrelang Jugendleiter des WAT Fünfhaus, sondern hat im Jahr 1993 auch das Internationale Schmelzer Jugendhandballturnier ins Leben gerufen. Dieses hat sich zum größten österreichischen Nachwuchsturnier gemausert mit Mannschaften aus meist mehr als zehn Nationen bis zur Corona-Krise 2020. Seither wurde es zweimal als nationales Turnier organisiert, zuletzt an drei Tagen am vergangenen Wochenende.  Ernst Stangl, der in der Vergangenheit mit einer Reihe von Auszeichnungen geehrt wurde und es in seiner aktiven Zeit als Tormann bis ins Nationalteam geschafft hat, hat damit selbst ein großes Vermächtnis hinterlassen. Er ist auch nach wie vor selbst etwa bei Spielplänen und wichtigen Fragen beim Schmelz-Turnier dabei. (Foto: WAT Fünfhaus/Rainer Burmann).

Dem Ernstl ging es beim Schmelz-Turnier dabei nie allein um den sportlichen Wettkampf, sondern auch darum, dass junge Handballer durch Reisen in andere Länder etwas von der Welt sehen können. Das ist gerade in einem Bezirk wie Fünfhaus, für Kinder und Jugendliche keineswegs eine Selbstverständlichkeit. Umgekehrt war er als Jugendleiter des WAT Fünfhaus immer darauf bedacht, dass auch der Fünfhauser Nachwuchs an internationalen Jugendhandball-Turnieren teilnimmt, um dabei zu lernen - für den Handball und auch als Mensch. 

Deswegen hat Ernst Stangl bei Turnieren im Ausland, gerade jenen unmittelbar zum Beginn der Sommerferien darauf geschaut, dass neben den Handball-Spielen auch noch Zeit für Anderes blieb. Sei es der Besuch eines Freizeitparks in der Nähe des Turniers im dänischen Dronninglund, bei der großen Eröffnungsfeier mit Tausenden Jugendlichen beim Partille-Cup im schwedischen Göteborg oder beim Eurofest-Turnier an der slowenischen Adria in Isola/Koper mit Bootsausflug. Freundschaftlicher Kontakt zu Turnier-Organisatoren und Turnieren im benachbarten Ausland, etwa in Szentgotthard an der ungarisch-burgenländischen Grenze, waren  ihm ebenso wichtig wie gute Beziehungen zu Schiedsrichterteams, ohne die das Schmelz-Turnier in Wien nicht hätte stattfinden können. 

Enrst Stangl war als Schmelz-Turnier-Gründer vor allem auch Bindeglied zum GRG 15 auf der Schmelz, wobei die Schule jahrelang mit den Klasseräumen zur Übernachtung und als Stützpunkt für den WAT Fünfhaus beim Schmelz-Turnier diente. Umso mehr hat ihn geschmerzt, dass nach seiner Pensionierung als Lehrer im GRG 15 dann von Seiten der Direktorin dort kein Platz mehr war und das Schmelz-Turnier 2019 sogar kurzfristig trotz der bereits erfolgten Vorbereitungen abgesagt werden musste. 

Den meisten Fünfhauser Handball-Fans ist es zwar bekannt, den jüngsten Schülern des GRG 15 aber sicher nicht mehr, dass der Ernstl auch jahrelang für die Schule in den Semesterferien eine Skiwoche organisiert hat - inklusive Bustransfer. Generationen junger Burschen sind so mit Schnee und Skifahren in Kontakt gekommen. Die Organisation erfolgte mit der selben Perfektion wie bei Reisen zu Jugendhandballturnieren ins Ausland. 

Als Trainer von Fünfhauser Jugendmannschaften war Ernst Stangl nicht nur regelmäßig Gast bei österreichischen Meisterschaften. Gleiches galt für die Handball-Teams des GRG 15. So wurden schließlich nicht nur Siege beim vereinseigenen Schmelz-Turnier erreicht, sondern auch vielbeachtete Erfolge bei Turnieren im Ausland mit heim gebracht, etwa von dem  stark besetzten Turnier in Dronninglund. 

Multitalent Ernst Stangl war zugleich Musiker und eine Art Entertainer an Abenden im großen Zelt beim Schmelz-Turnier. Dort trat er unterstützt von weiteren musizierenden Lehrerkolleginnen und -kollegen auf und bot beste musikalische Unterhaltung. Dazu kamen Auftritte mit der "Klampfen" nicht nur im Rahmen der Schulskikurse, sondern auch bei anderen Gelegenheiten, bei denen er Bob Dylan in dessen späten Jahren in den Schatten stellte oder als Interpret etwa der von ihm geliebten österreichischen Sänger und Gruppen wie Wolfgang Ambros und STS oder von irischen Rhythmen. 

Der Vorstand des WAT Fünfhaus dankt Ernst Stangl aus Anlass seines 70. Geburtstages herzlich für all seinen unermüdlichen Einsatz für den Verein. Zugleich sollen ihn die besten Wünschen im Hinblick auf seine Gesundheit begleiten. 

Der 5. September ist noch aus einem zweiten Grund ein Feiertag für den WAT Fünfhaus. Denn heute hat so wie jedes Jahr auch Angelika Kofler, Ehefrau von Vereinsobmann Thomas Kofler und unverzichtbare Stütze des Vereins in vielen Belangen angefangen von der Buffetorganisation, Geburtstags. Auch ihr alles Gute zum Geburtstag. 

 

Jetzt es geht um die Siegerpokale: Das 29. Internationale Schmelzer Jugendhandball-Turnier geht am heutigen Sonntag ab 9.00 Uhr mit vier Finalspielen zu Ende. Den Auftakt in der Wiener Stadthalle B machen dabei die Burschen das Jahrgangs 2008, wo Handball Mödling auf das Team aus Slowenien von Krka 1 trifft, das mit Trainer Iztok Adamcic Stammgast beim größten Jugendhandball-Turnier Österreichs ist, das seit 1993 vom WAT Fünfhaus organisiert wird. Livestreams, Spielplan, Ergebnisse und tolle Fotos von Rainer Burmann auf der Turnier-Homepage: www.schmelz-turnier.at 

Bevor alle insgesamt 61 teilnehmenden Mädchen- und Burschenteams die Heimreise antreten, werden die Nachwchshandballer und ihre Eltern und Fans in der Wiener Stadthalle B bei den Finalspielen noch einmal eine emotionale Achterbahnfahrt erleben. Für die Mädchen Jahrgang 2008 ist das Finale zwischen Handball Wölfe Wien und Hypo NÖ um 9.45 Uhr angesetzt. Um 10.30 Uhr folgt das Endspiel der Burschen Jahrgang 2006 zwischen HIB Handball Graz und Bregenz, das auch ein Wettkampf zwischen den vielen aus Bregenz und Graz mitgereisten Fans wird. Den Abschluss bildet schließlich das Finale der Mädchen Jahrgang 2006 ab 11.15 Uhr zwischen HIB Handball Graz und Hypo NÖ. Danach wird WAT Fünfhaus-Obmann Florian Bohata die Siegerfinale in der Wiener Stadthalle B an die erfolgreichen Mannschaften übergeben. 

Bei den jüngsten Jahrgängen 2010 fanden die Finalspielen schon am späten Samstagnachmittag auf Platz 1 beim Gymnasium auf der Schmelz statt. Bei den Burschen setzte sich dabei Handball Mödling mit 8:6 gegen Fivers WAT Margareten durch. Auch bei den Mädchen ging der Turniersieg nach Niederösterreich: Hypo NÖ gewann mit 8:3 gegen Handballclub Weiz aus der Steiermark. 

Hier die Finalspiele im Überblick:

Männliche Jugend 2008 und jünger / Boys 2008 and younger
09:00   Krka 1 (SLO) : Handball Mödling

Weibliche Jugend 2008 und jünger / Girls 2008 and younger
09:45   Handball Wölfe Wien : HYPO NÖ

Männliche Jugend 2006 und jünger / Boys 2006 and younger
10:30   HIB Handball Graz : Bregenz Handball

Weibliche Jugend 2006 und jünger / Girls 2006 and younger
11:15   HIB Handball Graz : HYPO NÖ


 

Das Handballfest im 15. Wiener Bezirk geht weiter: Mit Schönwetterprogramm wird das 29. Internationale Schmelzer Jugendhandball-Turnier am zweiten Spieltag, dem heutigen Samstag, beim Gymnasium auf der Schmelz und auf den Freiplätzen beim Universitätssportzentrum fortgesetzt. Für die insgesamt 61 Mädchen- und Burschenteams aus sechs Nationen - Italien, Ungarn, Bosnien-Herzegowina, Slowenien, Polen und Österreich - stehen der Abschluss der Vorrundenspiele und die Viertel- und Semifinalspiele auf dem Programm. Livestreams, Ergebnisse und aktuelle Spielpläne auf der Turnier-Homepage: www.schmelz-turnier.at . Mit den Finalspielen am Sonntagvormittag ab 9 Uhr in der Wiener Stadthalle B geht Österreichs größtes Jugendhandball-Turnier, das vom WAT Fünfhaus seit 1993 organisiert wird, zu Ende. 

Zur besonderen Atmosphäre des Schmelzer Jugendhandball-Turniers tragen neben den sportlichen Wettkämpfen des Handball-Nachwuchses die Eltern und Besucher auf der Schmelz bei. Trotz Werktag waren schon Freitagvormittag auch Eltern aus Niederösterreich, darunter von Union Korneuburg und GKL Krems/Langenlois sowie aus der Steiermark von Leoben, HIB Handball Graz und aus Bärnbach/Köflach dabei, um ihre Handball-Talente anzufeuern. Beeindruckend waren in dieser Hinsicht die Fans der Jugendspieler von Bregenz Handball, die in Österreich die weiteste Anreise nach Wien hatten. Mehr als zwei Dutzend Mütter und Väter haben sich in den Zug oder ins Auto gesetzt, um die Bregenzer Junghandballer in Wien-Fünfhaus lautstark zu unterstützen. Daneben wurde die Zeit für gemütliches Beisammensein auf der Schmelz genützt.

In der Kampfmannschaft von Koppensteiner WAT Fünfhaus in der ZTE HLA CHALLENGE ist mit Severin Lampert ein Ex-HLA-Spieler von Bregenz Handball im Kader. Flügelflitzer Severin Lampert ist beim Schmelz-Turnier am Richtertisch für die neue, junge Handball-Generation im Einsatz, bevor in zwei Wochen am 9./10./11. für Koppensteiner WAT Fünfhaus der Auftakt in die neue Saison 2022/23 in Österreichs zweiter Handball-Liga erfolgt. 

Am Freitagabend wurde mit Akrobatik und künstlerischen Einlagen das heurige Schmelz-Turnier von WAT Fünfhaus-Obmann Florian Bohata und Vorgänger Thomas Kofler offiziell im Uni-Sportzentrum eröffnet. Anschließend bat der WAT Fünfhaus mit den OK-Chefs Markus Giefing und Rainer Burmann ins Festzelt, wo Küchenchef Thomas Pusskacs mit einem Buffet für das leibliche Wohl der VIP-Gäste, Trainer und Schiedsrichter sorgte. 

Zu einer Machtdemonstration des niederösterreichischen Handball-Nachwuchses wurde das heurige dreitägige Schmelz-Turnier des WAT Fünfhaus. Denn sowohl bei den Burschen als auch bei den Mädchen gingen die Siegerpokale in den jeweils drei Altersklassen nach Niederösterreich. Bei der männlichen Jugend war die SG Krems/Langenlois in den drei Alterskategorien 2005, 2007 und 2009 eine Klasse für sich. Bei der weiblichen Jugend setzte sich in allen drei Altersklassen 2005, 2007 und 2009 jeweils DHC Hypo NÖ durch. 

Wegen der Corona-Auflagen musste das Internationale Schmelz-Jugendhandball-Turnier wie bereits im Vorjahr wieder als nationales Turnier organisiert werden. In den drei Hallen Stadthalle B, Sporthalle Tellgasse und Sporthalle im GRG 23 in Alterlaa waren wegen der Corona-Sicherheitsmaßnahmen auch keine Zuschauer zugelassen, die aber alle Spiele online via Livestream mitverfolgen konnten. 

Als ein Grund für die Dominanz der Handballtalente aus Niederösterreich wurde ebenfalls die Corona-Epidemie genannt. Diese sorgte in Wien wegen des längeren Lockdowns im heurigen Frühjahr für eine längere Trainingspause. Am nächsten war die Union West Wien bei den Burschen Jahrgang 2009 an einem Wiener Sieg dran: im allerletzten Spiel des Schmelz-Turniers am Sonntagabend im GRG 23 unterlag West Wien hauchdünn gegen die SG Krems/Langenlois mit 6:7. Bei der männlichen und weiblichen Jugend zeigten aber auch die angereisten Mannschaften aus der Steiermark von HIB Graz über SG Bärnbach/Köflach bis zur Handball Union Leoben ausgezeichnete Leistungen bei Österreichs größtem Jugendhandballturnier. 

Die ersten Spiele beim 29. Internationalen Schmelzer Jugendhandballturnier sind für Freitag, 9 Uhr angesetzt: Jetzt gehen also die sportlichen Wettkämpfe für 61 Mädchen- und Burschenteams aus sechs Nationen beim heurigen Turnier los. Der Veranstalterverein WAT Fünfhaus mit Obmann Florian Bohata freuen sich nach der monatelangen Vorbereitung, dass von jetzt bis zu den Finalspielen am Sonntagvormittag in der Wiener Stadthalle B der Handballsport der Jugend ganz im Mittelpunkt des größten Nachwuchs-Handballturniers in Österreich steht. Livestreams von den Spielen, Ergebnisse und Spielepläne auf der Turnier-Homepage: www.schmelz-turnier.at 

All das wäre aber nicht möglich, würden nicht österreichische Schiedsrichterteams koordiniert von Rafi Löschnig und Gast-Schiedsrichterteams aus dem Ausland dafür sorgen, dass alles fair und korrekt abläuft. Seit vielen, vielen Jahren kommt bereits Lars aus Bayern als Schiedsrichter zum Schmelz-Turnier und gehört quasi längst zum "Inventar". Erstmals dabei sind aber auch ganz junge Schiedsrichterinnen aus Leipzig, die wie auch die ausländischen Mannschaften schon am Donnerstag beim Turnier- und Info-Büro im Gymnasium auf der Schmelz bei OK-Chef Markus Giefing eingecheckt haben. Sie alle konnten am Donnerstagabend ein bisschen vom speziellen Flair des Schmelzer Jugendhandballturniers des WAT Fünfhaus genießen. 

Das gilt auch für das leibliche Wohl. Die jungen Burschen des italienischen Vertreters Pallomano Romagna waren begeistert von den Palatschinken von Küchenchefin Maria Koblicha und von den Hotdogs von Grill-Meister Thomas Pusskacs, der regelrecht gestürmt wurde. Mit Käsekrainer und Bratwürsten wurden aber auch die Burschen von ZTE HLA Meisterligaklub Bregenz Handball, die die weiteste Anreise der heimischen Mannschaften hinter sich haben, versorgt. Sichtlich wohl fühlten sich aber auch Betreuerinnen und Marco Koch vom polnischen Vertreter Lubin und die Trainer der slowenischen Mannschaften aus Krka, die als Stammgast heuer wieder am Schmelz-Turnier teilnehmen.  

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