Saison

Beherzter Cup-Fight ohne Fünfhauser Happyend

Beide Mannschaften mit viel Leidenschaft, ein Aufbäumen von WAT Fünfhaus nach 8:14-Pausenerückstand und Fans, die beide Mannschaften anpeitschen: Das Finale im Wiener Cup (WHV-Cup) am Sonntagabend zwischen Titelverteidiger WAT Fünfhaus und WAT Atzgersdorf bot alles für ein packendes Wiener Derby. Letztlich siegte WAT Atzgersdorf als kompromissloseres Team gegen WAT Fünfhaus, das in Hälfte eins zu wenige Tore erzkielte mit 23:27 (Halbzeit (8:14). Die Einstellung der Fünfhauser Mannschaft stimmte, sonst wäre nach der Pause keine Aufholjagd auf minus zwei Tore gelungen. Aber zu viele Fehlwürfe in der ersten Halbzeit und verworfene Siebenmeter, da half auch die Moral und starke Leistung nach Wiederbeginn am Ende nicht mehr. Für das Fünfhauser Team mit dem in der Saison 2016/17 neuen Trainer Mario Sauschlager war dieses Wiener Cup-Finale eine echte Standortbestimmung.

Der WAT Atzgersdorf ist von Beginn an den Tick aggressiver und nützt vor allem vom Flügel links seine Möglichkeiten. WAT Fünfhaus tut sich hingegen vor dicht gefüllten Zuschauerrängen in der Sporthalle Tellgasse schwer, Tore zu erzielen. In der ersten Viertelstunde sorgen aber Max Mitteregger und Patrick Depauly dafür, dass Fünfhaus an den führenden Gästen dranbleibt. Mitentscheidend für das Match ist schon nach gut fünf Minuten ein Zusammenstoß, bei dem Samuel Kofler benommen und leicht schwindlig vorerst nicht mehr einsetzbar ist. Der WAT Fünfhaus hält optisch mit, verwirft aber in dieser Phase zu oft. Anders WAT Atzgersdorf, das nach 20 Minuten von 5:9 bis zur Pause auf 8:14 vorentscheidend davonzieht. 

Es spricht für die Fünfhauser Mannschaft und Coach Mario Sauschlager, dass die Köpfe nicht hängen gelassen werden. Im Gegenteil: Mit dem mit Eisbeuteln halbwegs fit gemachten Samuel Kofler, Andi Wurziger am Kreis, einem treffsicherer werdenden Neuzugang Alex Domokos kämpft sich Fünfhaus mühevoll in die Partie zurück. Im Tor trägt dazu jetzt ein blendender Jakov Pavic einen wesentlichen Teil dazu bei. Dreimal kommt der WAT Fünfhaus auf minus zwei heran, bei 13:15, 1618 und 19:21. Aber die leicht wankenden Atzgersdorfer behalten in der spannenden Partie die Nerven, drei Siebenmeter helfen ihnen dabei. Bis zehn Minuten vor dem Ende fightet der WAT Fünfhaus auf Biegen und Brechen, dann hat es die beherzt-bissige junge Gäste-Truppe überstanden.

Bei WAT Fünfhaus ist der noch immer angeschlagene Samuel Kofler am Ende seiner Kräfte, Patrick Depauly versucht es bereits mit dem Mute der Verzweifelung und seinen Toren. Aber mehr als für eine Verschönerung des Ergebnisses reicht es letztlich nicht mehr. In einer von beiden Seiten mit viel Engagement und Herzblut geführten Partie geht der WAT Atzgersdorf als 23:27-Sieger und damit Wiener Cup-Sieger vom Feld.

Für die Kampfmannschaft des WAT Fünfhaus geht jetzt die Meisterschaftssaison 2016/17 richtig los. Am kommenden Samstag, 1. Oktober geht es ab 19 Uhr in Runde  eins wieder in der Sporthalle Tellgasse gegen die Handball Wölfe aus der Donaustadt.


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