Saison

Am Sonntag Abend konnte sich Atzgersdorf im GRG 23 gegen die drei Tage zuvor erlittene Niederlage im Nachtragsspiel in der Stadthalle erfolgreich revanchieren.

Koppensteiner WAT Fünfhaus konnte im Nachtragsspiel der Hinrunde im Abstiegs-Play-Off der HLA CHALLENGE den Auftrieb aus dem ersten Auswärtssieg seit Mitte November vom Samstag in Tulln mitnehmen. Im kleinen Wiener Derby setzte sich Fünfhaus am Donnerstagabend in der Wiener Stadthalle B nach dramatischer Schlussphase gegen den Drittplatzierten WAT Atzgersdorf mit 28:26 (Halbzeit 15:13) durch. Fünfhaus überholte damit im Kampf um den Ligaerhalt den unmittelbaren Konkurrenten Union Handball Club Tulln und gibt mit acht Punkten  vor dem Auftakt der Rückrunde im Abstiegs-Play-Off den letzten Platz an die Niederösterreicher ab.

Die Überraschung schlechthin im Derby zwischen Fünfhaus und Atzgersdorf gab es gleich zu Beginn. Bei Koppensteiner WAT Fünfhaus lief erstmals nach monatelanger Verletzungspause der von Insignis West Wien gekommene Philipp Seitz ein und es dauerte dann genau 44 Sekunden, bis er das erste Tor zum 1:0 erzielte. Das Fünfhauser Team konnte aber auch insgesamt den Schwung aus dem Auswärtssieg in Tulln nach monatelanger Durststrecke gut mitnehmen und überrumpelte WAT Atzgersdorf förmlich, das von der Bissigkeit und Aggressivität des Tabellenschlusslichts im Abstiegs-Play-Off überrascht wirkte .

Nach einem 9:5-Rückstand reagierte Atzgersdorf Coach Andreas Czech schon nach zehn Minuten mit einer Auszeit. Mit weiter flottem Spiel sicherte sich Fünfhaus dennoch nach einer Viertelstunde und einem weiteren Seitz-Tor eine 11:7-Führung. Mit gleich fünf Zwei-Minuten-Strafen schwächte sich Atzgerdorf in der ersten Halbezeit außerdem selbst. Aber nach einer siebenminütigen Torflaute bei Fünfhaus, die nun im Angriff an Tempo verloren, und einem Tormannwechsel bei Atzgerdorf, die als Drittplatzierte als Favoriten in dieses Wiener Derby gegangen waren, vor allem dank der Tore des jungen Fabian Bryslawski gegen Ende der ersten Halbzeit langsam auf. Dennoch ging es mit einem 15:13-Vorsprung für Fünfhaus in die Pause.

Nach Wiederanpfiff ging WAT Atzgersdorf mit mehr Nachdruck ans Werk. Verantwortlich dafür war vor allem eine Steigerung von Niko Fuchs und Alen Bajgoric im Angriff, im Tor der Atzgersdorf war nun Florian Reindl ein stärkerer Rückhalt. Die Fünfhauser taten sich jetzt selbst in Überzahl im Angriff schwer, die Folge war eine zehnminütige Torflaute. In der 42. Minute schaffte Atzgersdorf dank Bryslaswski den Ausgleich zum 19:19, nach 48 Minuten  zum 22:22.

Die 24:23-Führung durch Fünfhaus-Kapitän Patrick Depauly leitete schließlich dramatische letzte, zehn Minuten in dem Derby ein, in denen die Anhänger aus dem Häuschen waren. Fünfhaus konnte bis zum 27:25 durch den starken Rückraumspieler Carsten Nickel mehrmals einen Zwei-Tore-Vorsprung herausholen. Atzgersdorf blieb aber mit schnellen Gegentoren  dran. In der entscheidenden Schlussphase konnte Fünfhaus-Tormann Jakov Pavic gleich zweimal bei freien Würfen der Atzgerdorfer glänzen. Das Tor von Alen Bajgoric 50 Sekunden vor dem Ende reichte nicht mehr, weil Carsten Nickel für Fünfhaus 20 Sekunden vor der Schlusssirene mit einem Siebenmeter zum 28:26-Sieg für Fünfhaus alles klar machte.

Die Best Player Ehrung übernahm stellvertretend für den Sponsor GRAWE Andrea Wimazal. in beiden Mannschaften wurden die Torhüter ausgezeichnet - Florian Reindl bei WAT Atzgersdorf und Jakov Pavic bei WAT Fünfhaus.

WAT Fünfhaus Trainer Mario Sauschlager: „Wir waren heute richtig bissig in der Abwehr und haben mit dem wiedergenesenen Philipp Seitz eine sehr gute kämpferische Leistung gezeigt. “

 

Ambitioniert, in der Defensive verbessert, bis zum Ende nie aufgesteckt: Die Niederlage mit 28:22 (15:12)  zum Auftakt des Abstiegs-Play-Offs der HLA CHALLENGE konnte Koppensteiner WAT Fünfhaus allerdings gegen die zweite Mannschaft der HLA-Mannschaft der Fivers am Samstag Nachmittag auswärts in der Hollgasse nicht verhindern. Gegen das Tempospiel des Spitzenreiters und Tabellenführers im Abstiegs-Play-Off waren letztlich die sehenswerten Einzelaktionen der Fünfhauser mit Torabschluss  in Hälfte zwei zu wenig. Nicht umsonst wurde Fivers-Tormann Jan David als Man of the Match bei den Margaretnern ausgezeichnet.

Die letztwöchige Absage aufgrund der Coronafälle bei WAT Atzgersdorf hat die Premiere verzögert, diesen Samstag ist es aber soweit. Koppensteiner WAT Fünfhaus setzt im Kampf um den Verbleib in der HLA CHALLENGE auf ein neues Trainerduo.

Fünfhaus, das dringend auf Punkte im Abstiegskampf aus ist, erwischt einen denkbar schlechten Start ins Spiel. Nach 7 Minuten führen die Gäste aus St. Pölten mit 5:0. Auch das frühe Time-Out von Fünfhaus Coach Mario Sauschlager nach bereits viereinhalb Minuten kann darin nichts ändern. St. Pölten schraubt das Torkonto mit zum Teil sehenswerten Treffern nach Belieben nach oben, während Fünfhaus in der gesamten ersten Halbzeit in der Deckung keinen Zugriff auf das Spiel bekommt.

Das HLA Challenge Spiel am 02.04. von Koppensteiner WAT Fünfhaus gegen WAT Atzgersdorf musste wegen mehrere Corona Fällen bei den Atzgersdorfern abgesagt werden. Das Future Team Spiel findet wie geplant um 16:45 in der Stadthalle B statt.

Für Koppensteiner WAT Fünfhaus wächst der Druck im Abstiegs-Play-Off der HLA CHALLENGE. Am Sonntag ab 18 Uhr empfängt Fünfhaus daheim in der Sporthalle Tellgasse den Tabellenzweiten Sportunion Die FALKEN Bachner Bau St. Pölten. Ein Heimsieg für den Verein aus dem 15. Wiener Bezirk sollte unbedingt her, wenn es nach Fünfhaus-Trainer Mario Sauschlager geht. „Das sind zwei absolute Muss-Siege“, betont der Fünfhaus-Coach und meint damit neben dem Heimspiel gegen St. Pölten auch bereits das folgende Auswärtsspiel gegen den unmittelbaren Konkurrenten im Kampf gegen den Abstieg aus der Liga, Union Handball Club Tulln. Denn nach der Hinrunde im Abstiegs-Play-Off wolle man die Position des Tabellenschlusslichts abgeben. 

Koppensteiner WAT Fünfhaus wartet seit Mitte November auf einen Punktegewinn und einen vollen Erfolg. Dazu kommt, dass man im Abstiegs-Play-Off außerdem coronabedingt bisher ein Spiel  weniger ausgetragen hat. Diese Partie, das Derby gegen den Wiener Lokalrivalen WAT Atzgersdorf, wird am 12. Mai nachgetragen.  

„Wir freuen uns auf das Heimspiel gegen St. Pölten, unser letztes Heimspiel liegt bereits lange zurück“,  erklärt Sauschlager, der im Abstiegs-Play-Off gemeinsam mit Nico Kessler das Trainerduo bildet. Die Mannschaft, die als Neuling im Herbst ausgezeichnet in die Bundesliga gestartet ist,  soll beweisen, dass sie besser ist, als der letzte Tabellenplatz vermuten lässt. „Wir wollen unseren Fans jedenfalls zeigen, dass wir gut gearbeitet haben“, heißt es von Trainerseite.

In den bisherigen beiden Spielen im Abstiegs-Play-Off haben bei Koppensteiner WAT Fünfhaus Licht und Schatten gewechselt. Die Mannschaft habe zwar schlechte Szenen und Phasen in diesen Partien gehabt. Was Hoffnung für den angestrebten Heimsieg gegen St. Pölten gibt, ist aber der Umstand, dass es jedes Mal auch gute Szenen und Phasen im Angriff und in der Abwehr gegeben habe.  Deswegen lautet die wichtigste Parole des Fünfhaus-Trainers vor dem Heimmatch in der Sporthalle Tellgasse: „Wir müssen schauen, dass wir endlich Konstanz in unser Spiel  reinkriegen.“

 

Koppensteiner WAT Fünfhaus muss im Abstiegs-Play-Off der HLA CHALLENGE weiter auf Punkte warten. Am Sonntag zeigte die Fünfhauser Mannschaft im Auswärtsspiel gegen Brixton Fire Krems/Langenlois zwar Moral und steckte nicht auf. Die Fünfhauser liefen allerdings einer raschen Fünf-Tore-Führung der Gastgeber 45 Minuten ständig hinterher. Nach 18:13 zur Halbzeit konnte man dem Spiel zwar keine Wende mehr geben, die Fünfhauser hielten aber in den zweiten 30 Minuten mit 13:13 die Partie offen.  Am Ende stand damit aber letztlich eine 31:26-Niederlage zu Buche, Fünfhaus ist damit weiter Schlusslicht im Abstiegs-Play-Off.

Gegen Krems-Langenlois machte sich das coronabedingte Fehlen von Linkshänder Carsten Nickel, der in den vergangenen Spielen stets einer der Stützen von Koppensteiner WAT Fünfhaus war, besonders bemerkbar. Schwächen in der Abwehr führten dazu, dass Fünfhaus schon nach einer guten Viertelstunde mit 11:6 zurücklag. Für die Niederösterreicher war das fast schon die ganze Miete, noch dazu, weil Krems-Tormann Samuel Fabry einige Würfe parieren konnte. Trotz der Fünfhauser Tore von Severin Lampert, Fabian Hofbauer und des nach einer Verletzung in die Mannschaft zurückgekehrten Chris Fercher hielt die Hausherren den Fünf-Tor-Vorsprung bis zur Pause.

Nach Wiederbeginn war Koppensteiner WAT Fünfhaus dann in der Abwehr besser. Zweimal keimte noch etwas Hoffnung auf. In der 40. Minute konnte Fünfhaus-Kreisläufer Lenny Fetz auf 20 zu 17 verkürzen. Um die 50. Minute verkürzten dann Fabian Hofbauer zum 24:21 und Philipp Scholz auf 25:22. Näher als jeweils drei Tore ließ Krems-Langenlois Fünfhaus aber nicht herankommen. Mit 31:26 war am Ende der Fünf-Tore-Vorsprung von den Niederösterreichern wieder hergestellt.

Auf Koppensteiner WAT Fünfhaus kommen nun zwei entscheidende Runden im Kampf gegen den Abstieg aus der HLA CHALLENGE zu. Am kommenden Sonntag, 1. Mai, steht ab 18.00 Uhr das Heimspiel gegen Sportunion Die FALKEN Bachner Bau St. Pölten auf dem Programm, am 7. Mai,  dann das Auswärtsspiel gegen den Tabellenvorletzten Union Handball Club Tulln. Für Mario Sauschlager, der mit Nico Kessler das Trainerduo von Koppensteiner WAT Fünfhaus bildet, ist klar: „Das sind jetzt zwei Muss-Siege."